Neuapostolische Kirche ist Vollmitglied der ACK Deutschland ↑
Seit 1. Juli 2026 wurde die Neuapostolische Kirche (NAK) als Vollmitglied der ACK Deutschland aufgenommen.
Mit der Vollmitgliedschaft vertieft die Neuapostolische Kirche ihre Mitwirkung in der ökumenischen Zusammenarbeit in Deutschland. Sie bringt sich künftig mit allen Rechten und Pflichten eines Vollmitglieds in die Arbeit der ACK ein und setzt damit ihr Engagement für den Dialog, die Zusammenarbeit und das gemeinsame christliche Zeugnis fort.
Der ökumenische Gottesdienst mit der Feier zur Aufnahme findet im Rahmen der 259. Mitgliederversammlung der ACK am 16. September 2026 um 20 Uhr in der Neuapostolischen Kirche Prenzlauer Berg (Dunckerstraße 31, 10439 Berlin) statt und bildet den offiziellen und festlichen Abschluss des Aufnahmeverfahrens.
Vorausgegangen waren 25 Jahre des Kennenlernens und des Dialogs – auf vielen Ebenen. Lesen Sie mehr im Bericht von 2019 .
Inzwischen sind in Deutschland über 200 neuapostolische Gemeinden Mitglied einer lokalen Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). An einigen Orten waren neuapostolische Gemeinden auch an der Gründung einer ACK beteiligt.
Apostel Arne Herrmann (Süddeutschland) ist seit September 2025 Delegierter der Neuapostolischen Kirche in der ACK Deutschland. Bischof Pascal Strobel ist in Westdeutschland zentraler Ansprechpartner für alle Fragen rund um Ökumene und die Zusammenarbeit mit anderen Kirchen und Konfessionen.
Pflege örtlicher Kontakte ↑
Die praktische ökumenische Arbeit in den Bezirken und Gemeinden erfolgt zumeist im Rahmen der örtlichen Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen (ACK).
Die Neuapostolische Kirche in Frankfurt ist seit dem 14. Oktober 2022 vollwertiges Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Frankfurt am Main und bei vielen Aktivitäten involviert. So zum Beispiel bei Schöpfungsgottesdiensten, dem Veranstaltungsformat „Healing of Memories“, beim Stadtgebet für den Frieden, dem Römergebet und besonders beim Engagement am dritten Ökumenischen Kirchentag 2021.
Als Teil der ökumenischen Bewegung tritt die ACK Frankfurt für die Förderung und Vertiefung der ökumenischen Verständigung, der Einheit und der Zusammenarbeit der christlichen Kirchen ein. Kooperationspartner der ACK Frankfurt sind das Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt (AMKA), der Rat der Religionen Frankfurt, das Bistum Limburg, das Haus am Dom, die Evangelische Akademie Frankfurt und das Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.
Eine Übersicht über die engagierten Kirchen und Gemeinden in der ACK Frankfurt bietet der informative Flyer.
- ACK Flyer - Frankfurt am Main 665.11kb
Ökumenisches Friedensgebet ↑
Das "Ökumenische Stadtgebet für Frieden und Versöhnung" fand in den vergangenen Jahren jeden dritten Dienstag im Monat um 18:00 Uhr in der Alten Nikolaikirche - auf dem Frankfurter Römerberg - statt. Von der Neuapostolischen Kirche wurde es auch regelmäßig geleitet..
Seit der Corona bedingten Aussetzung sucht man nach neuen Wegen. Einmal monatlich gibt es vor dem Gemeindezentrum der Freien ev. Gemeinde im Oeder Weg ab 18 Uhr die Möglichkeit zusammen zu beten und zu singen. Als Zeichen der Verbundenheit und Versöhnung prägen Gebete und Lieder in mehreren Sprachen die Veranstaltung.
Auch im Stadtteil Frankfurt Höchst findet regelmäßig ein Interreligiöses Friedensgebet statt, bei dem sich die neuapostolische Kirchengemeinde beteiligt.
Ökumenischer Jahresauftakt in Frankfurt Bockenheim ↑
Der ökumenische Gottesdienst am Beginn eines neuen Jahres ist inzwischen eine gute Tradition in Frankfurt-Bockenheim. Dabei schließen sich die fünf christlichen Kirchengemeinden zum gemeinsamen Jahresauftakt zusammen. In 2026 ist die Neuapostolische Kirche Frankfurt-West Gastgeber. Er steht unter der Überschrift „Gottes Wort in einer lauten Welt“.
Ökumenische Aktion Wanderfriedenskerze ↑
Seit 2001 startet jeweils am 1. September – dem Beginn des Zweiten Weltkriegs – die "Aktion Wanderfriedenskerze" mit einem gemeinsamen Gottesdienst im Frankfurter Dom zur Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Vom Dom aus gehen Friedenskerzen auf ihre Reise durch etwa 80 Gemeinden, Schulen und christliche Einrichtungen zu zuletzt 220 Friedensgebeten in der Rhein-Main-Region. Am Buß- und Bettag, dem letzten Tag der Ökumenischen Friedensdekade, endet die Aktion mit einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst oder dezentralen Abschlüssen.
2018 stand die Aktion unter dem Motto: „Sie sagen: Friede, Friede – und es ist kein Friede". Am 23. September 2018 wurde in der Gemeinde Frankfurt-Nord die Wanderfriedenskerze entzündet.
2019 beteiligen sich die Gemeinden Frankfurt-Nord und Frankfurt-Praunheim Ende Oktober an der Aktion.
2020 fand der Aussendungsgottesdienst am 1. September im Kaiserdom Frankfurt um 18 Uhr statt.
In Frankfurt-Praunheim fand der ökumenische Gottesdienst am 23. September und in Frankfurt-Nord am 27. September statt.
Auch in den Folgejahren beteiligen sich Gemeinden des Bezirks an dieser Aktion.
Ökumenischer Open-Air Pfingstgottesdienst in Bad Vilbel ↑
Bereits zum sechsten Mal fanden sich 2018 alle zwölf christlichen Gemeinden Bad Vilbels zusammen, um an Pfingstmontag einen gemeinsamen Open-Air-Gottesdienst zu feiern. Unter dem Motto „Suchet der Stadt Bestes!“ versammelten sich über 500 Christinnen und Christen aus allen Konfessionen, um ihrem gelebten Glauben sichtbaren Ausdruck zu verleihen. So wurde deutlich, dass es zwischen Gläubigen trotz unterschiedlicher Konfessionen – katholisch, evangelisch, orthodox und neuapostolisch – keine unüberwindbaren Grenzen gibt. Die Predigt wurde gemeinsam von Pfarrer Ingo Schütz der evangelischen Christuskirchengemeinde und Priester Steffen Bartsch der Neuapostolischen Kirche gestaltet. "Heiliger Geist gibt uns Kraft, Mauern abzureißen, daraus Brücken zu bauen und damit den Nächsten, auch wenn er uns fremd ist, anzunehmen. Hierfür können wir zu Gott beten. Dann wird es uns und der ganzen Stadt allen wohlgehen" (Jeremia 29,7).
Die Mottos spiegeln traditionell die Gemeinschaft und den Aufbruchgedanken des Pfingstfestes wider:
Unter der Überschrift „Feuer und Flamme!“ fand das bunte Glaubensfest am Pfingstmontag im Juni 2019 statt. Auf Gelände um den Römerbrunnen in Bad Vilbel ging es um BeGEISTerung und ansteckende Leidenschaft.
Im Jahr 2020 wurde der ökumenische Pfingstgottesdienst aufgrund der Einschränkungen der Corona-Pandemie unter dem Titel „Der Geist weht, wo er will“ "online" gefeiert.
Im Jahr 2025 stand Bad Vilbel ganz im Zeichen des Hessentages mit zwei ökumenischen Gottesdiensten und 2026 lautete das Motto „Pfingsten: Los geht's – Kirche in der Welt“
Die Gottesdienste zeichnen sich dadurch aus, dass Geistliche und Ehrenamtliche aus den verschiedenen Gemeinden die Liturgie gemeinsam gestalten. Auch die Musik wird abwechselnd von Ensembles der verschiedenen Gemeinden getragen.
Auch in Neu-Isenburg, Kelkheim und weiteren Wetterauer Orten fnden regelmäßig ökumenische Pfingstgottesdienste statt, bei denen Mitglieder unserer Gemeinden aktiv mitwirken.
Weltgebetstag ↑
Am ersten Freitag im Monat März treffen sich Millionen Christen aller Konfessionen auf der ganzen Welt um gemeinsam zu beten, Ökumene und praktische Solidarität zu üben.
Seit 2012 beteiligen sich verschiedene Gemeinden an den örtlichen Veranstaltungen zum Weltgebetstag. Ein Gebet geht an diesem Tag rund um den Erdball, und es ist schön ein Teil dieser Bewegung zu sein.
Im Jahr 2020 fand der Weltgebetstag in der Neuapostolischen Kirchengemeinde Bad Vilbel statt. Die Gemeinde Frankfurt-Ost beteiligt sich auch regelmäßig an den Veranstaltungen zum Weltgebetstag.
Warum Ökumene? - Einheit in versöhnter Verschiedenheit. ↑
Schritte aufeinander zu ↑
„Schritte aufeinander zu“ lautet der Titel der gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) und der Neuapostolischen Kirche erarbeiteten Orientierungshilfe zur Ökumene. Diese im Jahr 2015 veröffentliche Schrift steht als Flyer in den Gemeinden zur Verfügung. Sie zeigt Möglichkeiten des gemeinsamen Handelns auf und gibt Hinweise zu verschiedenen Themenfeldern wie Taufen, Segenshandlungen, konfessionsverschiedenen Ehen oder der Nutzung kirchlicher Räumlichkeiten.
Dritter Ökumenische Kirchentag ↑
Dritter Ökumenische Kirchentag ↑
Eigentlich erwarteten die Organisatoren am Himmelfahrts-Wochenende 2021 mehr als 100.000 Besucher im Großraum Frankfurt. Pandemiebedingt wurde aus Präsenz im großen Rahmen - digital und dezentral.
Ehrlich hinschauen, einander vertrauen und gemeinsam handeln, das waren drei wesentliche Schlagworte für den Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt.
Die Neuapostolische Kirche Westdeutschland lud zu drei Veranstaltungen am Samstag, dem 15. Mai 2021 in Frankfurt-West ein, die auch digital live miterlebt werden konnten. Eine ökumenische Gesprächsrunde mit Vertretern mehrerer Kirchen, ein Gottesdienst für junge Leute - gestaltet von der Jugend sowie eine Orgelandacht zum Tagesausklang.
Berichte:
Ankündigung Veranstaltungen in Frankfurt
Ansprechpartner ↑
Jessica Krämer und Holger Kuhfuß sind die Ansprechpartner für Ökumene und ACK im Bezirk Frankfurt.
E-Mail: jessica.kraemer@nak-frankfurt.de
und holger.kuhfuss@nak-frankfurt.de
30. Mai 2026
Gottes Geist lässt Einheit entstehen
10. Mai 2026
Führung durch die Frauenfriedenskirche in Frankfurt-Bockenheim
4. März 2026
Interreligiöses Friedensgebet
27. Januar 2026
Gottes Wort in einer lauten Welt Ökumenischer Jahresauftakt 2026
9. November 2025
Studierende der Evangelischen Theologie in Frankfurt-Nord
20. Juni 2025
Möge die Macht der Liebe mit dir sein – Ökumenischer Gottesdienst an Pfingstmontag in Kelkheim
9. März 2025
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag 2025
1. März 2025
Interreligiöses Friedensgebet
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